Monitoring bezeichnet die fortlaufende Überwachung wichtiger Körperfunktionen. In der außerklinischen Intensivpflege geschieht das durch Geräte und durch die anwesende Pflegefachkraft, die Werte einordnet und auf Veränderungen reagiert.
Welche Werte werden erfasst?
Häufig erfasst werden die Sauerstoffsättigung im Blut, die Pulsfrequenz und die Atemfrequenz. Bei maschineller Beatmung kommen die Werte des Beatmungsgeräts hinzu, etwa Druck und Atemzugvolumen. Je nach Situation werden weitere Werte ergänzt. Was im Einzelfall überwacht wird, legt das behandelnde ärztliche Team fest.
Warum ein Gerät allein nicht ausreicht
Ein Messgerät zeigt Zahlen an, aber es beurteilt sie nicht. Ein Alarm kann auf eine ernste Veränderung hinweisen oder schlicht daran liegen, dass ein Sensor verrutscht ist. Diese Unterscheidung trifft eine examinierte Pflegefachkraft. Sie sieht außerdem, was kein Gerät erfasst: Hautfarbe, Atemmuster, Unruhe oder eine veränderte Mimik.
Deshalb ist Monitoring in der Intensivpflege immer die Kombination aus Technik und durchgehender fachlicher Anwesenheit. Alle erfassten Werte und Beobachtungen werden dokumentiert und stehen dem behandelnden ärztlichen Team zur Verfügung.


