Bei einer Sauerstofftherapie wird der eingeatmeten Luft zusätzlicher Sauerstoff beigemischt. Zugeführt wird er meist über eine Nasenbrille, eine Maske oder direkt über die Trachealkanüle. Geliefert wird der Sauerstoff über ein Konzentratorgerät oder aus Druckflaschen.
Abgrenzung zur Beatmung
Sauerstofftherapie und Beatmung werden häufig verwechselt. Der Unterschied ist grundlegend: Bei der Sauerstofftherapie atmet der Mensch selbst, es wird lediglich der Sauerstoffanteil der Atemluft erhöht. Bei einer Beatmung unterstützt oder übernimmt ein Gerät die Atemarbeit. Beides kann kombiniert werden.
Worauf zu achten ist
Die Sauerstoffmenge wird ärztlich verordnet und darf nicht eigenmächtig verändert werden. Pflegefachkräfte überwachen die Sauerstoffsättigung, kontrollieren Schläuche und Anschlüsse und achten auf Druckstellen an Nase und Ohren. Weil Sauerstoff die Verbrennung fördert, gelten in der Umgebung besondere Sicherheitsregeln, insbesondere ein striktes Rauchverbot und Abstand zu offenen Flammen.


