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Wachkoma

Auch: apallisches Syndrom, Syndrom reaktionsloser Wachheit

Wachkoma

Wachkoma – Wachkoma bezeichnet einen Zustand nach schwerer Hirnschädigung, in dem Betroffene die Augen öffnen, aber nicht gezielt auf ihre Umgebung reagieren.

Wachkoma bezeichnet einen Zustand nach schwerer Hirnschädigung. Fachlich spricht man vom apallischen Syndrom oder vom Syndrom reaktionsloser Wachheit. Betroffene öffnen die Augen und zeigen einen Schlaf-Wach-Rhythmus, reagieren aber nicht erkennbar gezielt auf ihre Umgebung.

Was die Versorgung ausmacht

Die pflegerische Versorgung umfasst in der Regel die vollständige Übernahme der Körperpflege, die Ernährung über eine Sonde, die Sicherung der Atemwege sowie Maßnahmen zur Vorbeugung von Druckgeschwüren und Gelenkversteifungen. Häufig besteht ein Tracheostoma, sodass Absaugen und Kanülenversorgung hinzukommen.

Haltung in der Pflege

Weil sich nicht sicher beurteilen lässt, was wahrgenommen wird, gilt in der Pflege der Grundsatz, immer anzusprechen und anzukündigen, was geschieht. Vertraute Stimmen, gewohnte Musik und ein verlässlicher Tagesablauf sind fester Bestandteil der Begleitung. Angehörige werden dabei ausdrücklich einbezogen.

Ob die Versorgung in der eigenen Wohnung oder in einer Intensivpflege-Wohngemeinschaft stattfindet, hängt von der räumlichen Situation und den Wünschen der Familie ab.

Häufige Fragen

Bekommen Menschen im Wachkoma etwas mit?

Das lässt sich von außen nicht sicher beurteilen und ist Gegenstand fachlicher Diskussion. In der Pflege wird deshalb grundsätzlich so gehandelt, als werde alles wahrgenommen: Es wird angesprochen, erklärt und angekündigt, was geschieht.

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