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Kontrakturenprophylaxe

Auch: Kontraktur, Gelenkversteifung, Bewegungsübungen

Kontrakturenprophylaxe

Kontrakturenprophylaxe – Kontrakturenprophylaxe umfasst pflegerische Maßnahmen, die dem dauerhaften Versteifen von Gelenken entgegenwirken sollen.

Eine Kontraktur ist eine dauerhafte Verkürzung von Muskeln, Sehnen oder Bändern. Das betroffene Gelenk lässt sich dann nicht mehr vollständig bewegen. Kontrakturenprophylaxe fasst die Maßnahmen zusammen, die dem entgegenwirken sollen.

Wie Kontrakturen entstehen

Werden Gelenke über längere Zeit nicht bewegt, verkürzen sich die umgebenden Strukturen. Besonders gefährdet sind Menschen, die sich nicht selbst bewegen können. Häufig betroffen sind Sprunggelenke, Knie, Hüften, Schultern und Finger.

Welche Maßnahmen dazugehören

Zentral sind regelmäßige Bewegungsübungen, die die Gelenke durch ihren Bewegungsumfang führen. Hinzu kommen eine funktionsgerechte Lagerung, der Einsatz von Lagerungshilfsmitteln und, wo verordnet, Schienen. Physiotherapie und Pflege stimmen sich dabei ab.

Pflegefachkräfte dokumentieren die Beweglichkeit und melden Veränderungen zurück, damit das Vorgehen ärztlich und therapeutisch angepasst werden kann.

Häufige Fragen

Was ist eine Kontraktur?

Eine Kontraktur ist eine dauerhafte Verkürzung von Muskeln, Sehnen oder Bändern, durch die ein Gelenk nicht mehr vollständig bewegt werden kann. Sie entsteht vor allem dann, wenn Gelenke über längere Zeit nicht bewegt werden.

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