Eine Kontraktur ist eine dauerhafte Verkürzung von Muskeln, Sehnen oder Bändern. Das betroffene Gelenk lässt sich dann nicht mehr vollständig bewegen. Kontrakturenprophylaxe fasst die Maßnahmen zusammen, die dem entgegenwirken sollen.
Wie Kontrakturen entstehen
Werden Gelenke über längere Zeit nicht bewegt, verkürzen sich die umgebenden Strukturen. Besonders gefährdet sind Menschen, die sich nicht selbst bewegen können. Häufig betroffen sind Sprunggelenke, Knie, Hüften, Schultern und Finger.
Welche Maßnahmen dazugehören
Zentral sind regelmäßige Bewegungsübungen, die die Gelenke durch ihren Bewegungsumfang führen. Hinzu kommen eine funktionsgerechte Lagerung, der Einsatz von Lagerungshilfsmitteln und, wo verordnet, Schienen. Physiotherapie und Pflege stimmen sich dabei ab.
Pflegefachkräfte dokumentieren die Beweglichkeit und melden Veränderungen zurück, damit das Vorgehen ärztlich und therapeutisch angepasst werden kann.


