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Tracheostomapflege

Auch: Stomapflege, Kanülenpflege

Tracheostomapflege

Tracheostomapflege – Tracheostomapflege umfasst alle pflegerischen Maßnahmen rund um das Tracheostoma: Reinigung, Verbandwechsel, Hautbeobachtung und Kanülenversorgung.

Die Tracheostomapflege fasst alle pflegerischen Maßnahmen zusammen, die rund um den Zugang zur Luftröhre anfallen. Sie zählt zur Behandlungspflege und wird auf ärztliche Verordnung von examinierten Pflegefachkräften durchgeführt.

Was gehört dazu?

Zur Tracheostomapflege gehören die Reinigung der Haut um die Öffnung, der Wechsel der Kompresse unter der Kanüle, die Kontrolle des Kanülensitzes und die Reinigung oder der Wechsel der Innenkanüle. Hinzu kommen das Absaugen von Sekret nach Bedarf und die Kontrolle des Cuff-Drucks, sofern eine geblockte Kanüle verwendet wird.

Worauf geachtet wird

Ein wesentlicher Teil der Tracheostomapflege ist die Beobachtung. Pflegefachkräfte achten auf Rötungen, Schwellungen oder Wundsein an der Haut, auf Veränderungen bei Menge, Farbe und Konsistenz des Sekrets sowie auf Atemgeräusche, die auf eine Verlegung hindeuten können. Auffälligkeiten werden dokumentiert und ärztlich abgeklärt.

Weil sich der Zustand kurzfristig ändern kann, ist bei außerklinischer Intensivpflege durchgehend eine Pflegefachkraft anwesend. Sie kann sofort absaugen, den Verband wechseln oder ärztliche Hilfe hinzuziehen.

Rechtsgrundlage

Häufige Fragen

Wer darf die Tracheostomapflege durchführen?

Die Tracheostomapflege gehört zur Behandlungspflege und wird von examinierten Pflegefachkräften auf ärztliche Verordnung durchgeführt. Angehörige können nach Anleitung einzelne Handgriffe übernehmen, wenn das ärztlich abgestimmt ist.

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