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Sekretmanagement

Auch: Sekretmobilisation, Sekretolyse

Sekretmanagement

Sekretmanagement – Sekretmanagement fasst alle Maßnahmen zusammen, die Sekret in den Atemwegen verflüssigen, lösen und den Abtransport unterstützen.

Sekretmanagement bündelt alle Maßnahmen, die dabei unterstützen, Sekret in den Atemwegen zu verflüssigen, zu lösen und nach außen zu befördern. Es ist kein einzelner Handgriff, sondern ein abgestimmtes Vorgehen über den Tag.

Bausteine des Sekretmanagements

Zum Sekretmanagement gehören unter anderem eine ausreichende Anfeuchtung der Atemluft, Lagerungswechsel, atemunterstützende Techniken sowie das Absaugen. Ergänzend können ärztlich verordnete Inhalationen oder Geräte zur Hustenunterstützung zum Einsatz kommen. Welche Bausteine kombiniert werden, richtet sich nach der ärztlichen Anordnung und der individuellen Situation.

Die Rolle der Anfeuchtung

Wer über ein Tracheostoma atmet, verliert die natürliche Anfeuchtung der Atemluft durch die Nase. Trockene Luft lässt Sekret zäher werden und erschwert den Abtransport. Deshalb kommen Beatmungsfilter oder aktive Anfeuchtungssysteme zum Einsatz.

Pflegefachkräfte beobachten fortlaufend Menge, Farbe und Konsistenz des Sekrets. Veränderungen werden dokumentiert und ärztlich abgeklärt, weil sie ein Hinweis auf eine veränderte Situation der Atemwege sein können.

Häufige Fragen

Warum ist Sekretmanagement so wichtig?

Sekret, das nicht abtransportiert wird, kann die Atemwege verengen und die Atmung erschweren. Ein strukturiertes Vorgehen soll verhindern, dass es sich staut. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, wird ärztlich festgelegt.

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