Eine Querschnittlähmung entsteht, wenn das Rückenmark geschädigt wird und Nervensignale nicht mehr weitergeleitet werden. Unterhalb der geschädigten Stelle können Bewegung, Empfindung und die Steuerung von Blase und Darm ausfallen. Ursachen sind unter anderem Unfälle, Entzündungen oder Tumore.
Paraplegie und Tetraplegie
Liegt die Schädigung im Bereich der Brust- oder Lendenwirbelsäule, sind vor allem die Beine betroffen. Man spricht von einer Paraplegie. Liegt sie im Halsbereich, sind zusätzlich die Arme betroffen, hier spricht man von einer Tetraplegie. Je höher die Schädigung liegt, desto eher kann auch die Atemmuskulatur beeinträchtigt sein.
Schwerpunkte der Versorgung
Im Vordergrund stehen die Vorbeugung von Druckgeschwüren, die Beweglichkeit der Gelenke, das Blasen- und Darmmanagement sowie die Unterstützung bei der Atmung, wo sie nötig ist. Ist eine Beatmung ärztlich verordnet, kann eine außerklinische Intensivpflege in Betracht kommen.


